Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kunst'

Zeig mir dein Velo

Dienstag, 7. Juni 2011 19:03

… und ich sage dir, wer du bist.

Für den Radler, der sein Velo nicht nur für den Weg zur Arbeit oder zum Einkauf ums Eck benützt, ist klar: Mein Velo muss zu mir passen.

Mehr als ein Fortbewegungsmittel

Im Handel stehen deshalb für jede nur erdenkliche Vorliebe die verschiedensten Modelle zur Auswahl: Rennvelo oder Citycruiser, Klapp- oder Einrad, Elektro- oder Mountainbike, 21-Gänger oder Singlespeed, BMX oder Hollandrad.

Und doch wird es dem wahrhaften Bike-Individualisten damit noch nicht so richtig warm ums Herz. Deshalb tut, wer es etwas persönlicher als direkt vom Händler wünscht, gut daran, den Drahtesel noch ein bisschen zu tunen.

Der eine lässt sich sein neu gekauftes Velo Edel-Komponente um Edel-Komponente vom Profi für gutes Geld zum Traumrad zusammenbauen. Der andere, der eher den persönlichen Touch bevorzugt, kauft sich gleich ein gebrauchtes Velo und schraubt – wie der Autor – selber daran herum, bis es der eigenen Vorstellung des perfekten Rades entspricht.

Dem Stahlrohr ans Leder

Es geht aber natürlich auch noch einen Tick individueller. (Ja, der Autor macht mal wieder Gratiswerbung. Dies, weil ihm die Idee dahinter und vor allem auch der Recyclinggedanke gefällt.) Wem ein anderer Lenker und ein bequemerer Sattel noch nicht zum Glück reicht, der wird mit ziemlicher Sicherheit beim Fahrrad-Edelrecycler Fretsche in Zürich fündig.

«Landiwiese» Einer der alten Dreigänger nach dem Edelrecycling.

Anstatt sich schon mit dem Austausch einzelner Komponenten zufrieden zu geben, werden hier alte, gebrauchte Dreigänger dekonstruiert und die Fragmente anschliessend in ein komplett neues Design integriert. Das kann sich mehr als sehen lassen.

Und das Beste: Wer mag, kann in Kursen unter fachkundiger Anleitung ein selber entworfenes und individuell gestaltetes Fahrrad komplett selber herstellen. Persönlicher kann ein Velo nicht mehr werden.

Drum der Tipp für Individualisten: unbedingt bei fretsche.ch reinschauen.

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Thema: Kunst, Werbung, Zürich | Kommentare (0) | Autor:

Eine gelungene Homepage

Montag, 28. März 2011 10:16

Wer im Internet was sucht, der findet auch was. Nicht immer das Gesuchte. Aber wie wir wissen, kann auch Anderes was.

Zum Beispiel das, was der Autor heute fand – und was das Spielkind in ihm für eine gelungene Umsetzung einer internetionalen Selbstdarstellung hält.

Drum hier der Link.

http://www.hipopotamstudio.pl/

Einfach mal reinklicken. Und sehen, wie Homepagen auch gehen kann.

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Thema: Digital, Kunst | Kommentare (0) | Autor:

Alles was ein Leser braucht

Samstag, 26. Februar 2011 15:20

Zwei Fragen, die jeder Leser kennt:

  1. Wie / wo  mache ich es mir zum Lesen bequem?
  2. Wohin mit all den gelesenen Büchern?

Zwei Antworten, die Designer darauf geben, möchte der Autor hier heute kurz zeigen. Weil er findet, dass beide Konzepte durchaus etwas für sich haben. Und mich.

Bibliochaise von .nobody&co.

gefunden bei nobodyandco.it

Bücherliege von Stanislav Katz

gefunden bei freshome.com

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Thema: Buchtipps, Kunst | Kommentare (0) | Autor:

Ein Mann – Ein Maschinenpark

Dienstag, 16. November 2010 20:15

Das waren noch Zeiten, als für die heimische Herstellung brauchbarer synthetischer Klänge noch mehrere 19-Zoll Kisten vollgestopft mit Elektronik vonnöten waren. Und sich elektrobegeisterte Musiker die Nächte mit technischen Begriffen statt mit fremdgesteuerten wummernden Bässen um die Ohren schlugen.

73 Parameter für einen Ton

Das Interesse galt Begriffen wie DCO (Digitally Controlled Oscillators), Fusslagen-Parameter 32’, 16’, 8’, 4’, Kurvenformen Triangle (Dreieck), Sawtooth (Sägezahn) und Pulse (Rechteck), Pulsweite, Einfluss der Anschlagdynamik auf die Pulsweite, Noise (Rauschen), Detune (Verstimmen der beiden DCOs für Chorus-, Rotier- und Phasingeffekte).

Doch damit nicht genug. Auch der VCF (Voltage Controlled Filter) mit Attack, Decay, Sustain, Release, Cut (Cut Off Frequency), Resonance, Envelope (Hüllkurve), sowie der VCA (Voltage Controlled Amplifier) mit Attack, Decay, Sustain, Release, Amount, Programmable Volume wollten beachtet sein.

Nicht zu vergessen, die Feinjustierung der LFOs (Low Frequency Oscillators) mit Delay, Rate, Depth, Wheel Amount. Doubles und Splits, um die Tastatur zu unterteilen, MIDI-Steuerparameter, um den Synthe richtig anzusteuern und zu guter Letzt, aber auch wichtig: Das Kassetten-Interface, um die erarbeiteten Sounds zu speichern.

Und das Ganze nur, um einen einzigen perfekten Ton zu kreieren.

Von sphärischen Klängen bis zu BummTschBummTsch

Auch der Autor hat sich zu jener Zeit, als man Techno noch mit 5K schrieb, Nacht um Nacht durch interagierende Parameter getestet. Immer vor seinem kleinen Maschinenpark mit blinkenden Lämpchen auf der Suche nach dem perfekten Sound.

Das Equipment damals

  • Synthes: Crumar Bit01 und Kawai K1
  • Sampler: Ensoniq Mirage
  • Drum: Sequential Tom
  • Effekt: Yamaha SPX90
  • Masterkeyboard: Crumar Bit
  • Compi: Atari 1040ST
  • Sequenzersoft: Steinberg twentyfour

Was dabei heraus kam, kann man sich jetzt nach all den Jahren im Internet anhören. Und gratis herunterladen, wer mag. Der Autor/Musiker hat die Arbeit unzähliger Monate im stillen – naja – Kämmerchen auf die Musikerplattform restorm.com hochgeladen. Eine Seite übrigens, die jedem Musikliebhaber auf der Suche nach unbekannten und unverbrauchten Bands unabhängig vom individuellen Musikgeschmack nur wärmstens empfohlen werden kann.

Connect with Thinkpunk on restorm.comConnect with Thinkpunk on restorm.com

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Thema: Digital, Kunst | Kommentare (0) | Autor:

Schiller oder Goethe?

Mittwoch, 20. Oktober 2010 18:07

Oder wenn Sie diese auch noch kennen: Kafka oder Nietzsche? Sowas fragt sich der sich der Wirkung seiner Wortwahl auf sein Zielpublikum bewusste Texter.

Nicht nur, weil die Sätze verständlicher als der Vorangegangene formuliert sein sollte, sondern auch, weil der erfahrene Schreiber je nach Thema, Vorlieben des Lesers und der zu vermittelnden Botschaft seine Wortwahl anpassen muss.

Wer also bin ich, wenn ich schreibe? Und wer könnte mir das sagen? Natürlich: Das Internet. Genauer gesagt, die Damen und Herren von der F.A.Z. Gefunden übrigens von und bei Barbara.

Um herauszufinden, in welcher literarischen Liga Sie spielen, brauchen Sie nichts weiter zu tun, als einen eigenen, möglichst langen Text auf der Homepage der Frankfurter Allgemeine einzugeben.

Mir bescheinigt das Tool für diesen Text übrigens eine Schreibe der Sorte Franz Kafka.

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Thema: Kunst, Werbung | Kommentare (0) | Autor:

Kunst gegen Logis in Alexandria

Mittwoch, 6. Oktober 2010 20:07

Auch Künstler brauchen hin und wieder einen Perspektivenwechsel. Nehme ich an. Aber nicht jeder begeisterte Bildhauer, Maler, Töpferer und was es sonst noch so gibt, hat auch das nötige Kleingeld für eine Reise nach Anderswo. Nehme ich des weiteren an.

Und weil ich das alles so annehme, möchte ich heute kurz ein neueres Projekt von Diwan, dem Orientalischen Kulturzentrum in Zürich, vorstellen. «Freiwilligenkunst für Seama» heisst es. Und bietet ab Sommer 2011 reiselustigen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, kostenlos in Alexandria zu wohnen.

Ganz gratis ist das natürlich nicht. Als Gegenleistung werden die in Ägypten geschaffenen Kunstwerke dem Kinderhilfswerk Seama zum Verkauf zur Verfügung gestellt.

Das klingt doch mal überlegenswert. Und die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind gar nicht mal so unerfüllbar. Aber schauen Sie doch einfach selber kurz beim Projektbeschrieb vorbei. Dort finden Sie alle Informationen und auch gleich ein Anmeldeformular.

Und dann, wer kann, viel Spass beim fernkünstlern.

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Thema: Kunst, Zürich | Kommentare (0) | Autor:

Recycling-Kunst

Montag, 6. September 2010 15:28

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Leider hat es – meist als günstiges und robustes Verpackungsmaterial konzipiert – schon nach kurzer Zeit seinen Zweck erfüllt. Es landet im Müll, im besten Fall zur Wiederverwertung auf einer Sammelstelle.

Dass es auch anders geht, zeigt Eduard Aldrovandi aus Zug mit seiner PetArt-Kunst. Mit Messer und viel Fantasie lässt er aus gebrauchten Petflaschen Kunstwerke in allen Farben und Formen entstehen. Und da Pet Ed, wie sich der Künstler selber nennt, sein Wissen sympathischerweise mit jedem Interessierten teilt, bietet er auch PetArt-Kurse an.

Ausserdem betont er auf seiner Homepage: «Meine Pet-Kunst ist frei, ich erkläre hiermit ausdrücklich dass jeder sie nachbauen darf, und auch damit Geld verdienen.»

Find i nett. Drum mache ich heute ein bisschen Gratiswerbung für seine Idee. Auf seiner Homepage pet-art.ch gibt es einige seiner Kunstwerke zu bestaunen sowie käuflich zu erwerben. Und die Möglichkeit, sich gleich für einen Kurs anzumelden.

Das wär doch mal was anderes.

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Thema: Ideen, Kunst | Kommentare (0) | Autor:

Nono in Japan

Sonntag, 29. August 2010 21:22

Ein Land zwischen Tradition und Moderne. Zwischen Kalligraphie und Manga. Zwischen Meditation und Karaoke. Muss ich sehen. Irgendwann. Bis dahin schaue ich mir Bilder an. Von Nono geknipst. Die verbringt gerade einige Wochen in Japan. Zunächst in Kyoto. Später dann für eine Weile in Tokyo. Und hat mir vor der Abreise viele schöne Bilder versprochen.

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Mehr Bilder von Nono in Japan gibt es auf ihrem temporären Blog Nono in Japan.

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Thema: Gesellschaft, International, Kunst | Kommentare (0) | Autor:

Traumberuf Disc-Jockey

Dienstag, 24. August 2010 9:26

Immer wieder hört man (man kann dem einfach nicht ausweichen) von irgendwelchen Missen und Ex-Irgendwassen, die sich auch als Plattendreher versuchen. Einfach so mal schnell.

«Die Zeiten ändern sich», möchte man sagen. Und «Früher wäre so etwas nicht möglich gewesen». Zu Recht, wie der Film-Beitrag des Schweizer Fernsehens zeigt. Damals musste noch alles seine geprüfte Richtigkeit haben in der Schweiz.

«Antenne» vom 30.10.1973

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Thema: Kunst, Rückschau, Schweiz | Kommentare (3) | Autor:

Überall Emoticons

Dienstag, 27. Juli 2010 20:03

Als der Student Scott E. Fahlman am 19. September 1982 aus einer Kombination dreier ASCII-Zeichen den weltweit ersten Smiley in seine Tastatur tippte, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, wie viele verschiedene abgewandelte Emoticons dereinst die Welt bevölkern werden.

Heute sind diese freundlichen Gesichter fester Bestandteil der elektronischen Kommunikation. Kein Wunder, lässt sich doch dadurch in einer kühlen, technischen Welt ohne Blickkontakt praktisch jeder Gemütszustand mit einer simplen Zeichenkombination darstellen.

Doch Emoticons sind nicht ausschliesslich in elektronischen Mitteilungen zu finden. Wer mit offenen Augen durch den Alltag schreitet, findet sie – wie die «Dinge mit Gesicht» – auch an unvermuteten Stellen.

Dieses Piktogramm entdeckte ich zum Beispiel auf einem alten Doppelstockwagen der Zürcher S-Bahn im Bereich der technischen Angaben. Keine Ahnung, was es bedeutet. Gefällt mir aber. Vielleicht, weil es mich irgendwie an ]:-) erinnert. Oder an einen Teddybären. Oder an einen Ausserirdischen.

Nachtrag vom 31. Juli 2010. Dieses kleine, offenbar nicht mehr ganz fitte, Kerlchen entdeckte ich heute zufällig ebenfalls auf einem älteren Doppelstockwagen der Zürcher S-Bahn. Ganz in der Nähe des Teufelchens. Die beiden scheinen irgendwie zusammen zu gehören. Auf InterRegio-Zügen gibt es die beiden Zeichen gemeinsam in einem Piktogramm vereint zu sehen.

Falls Sie als erfahrener Bähnler wissen, was diese beiden Zeichen bedeuten, nur immer raus damit.

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Thema: Digital, Kunst | Kommentare (0) | Autor: